Schulterspezialist Dr. Hubertus Hirt.
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Standort Emmendingen | Schulterzentrum Freiburg

Organisatorisches zu ambulanten Schulter-Eingriffen durch Dr. Hubertus Hirt im OP-Zentrum Emmendingen

Beim Vorliegen gravierender Krankheitsbilder oder Schädigungen des Schultergelenks wird nach Prüfung aller Befunde in der Sprechstunde die Indikation zur ambulanten Schulter-Operation gestellt. Je nach zeitlicher Konstellation kann bereits an diesem Tag oder anlässlich eines weiteren Termins das sogenannte OP-Vorgespräch erfolgen. Der Patient wird durch Dr. Hirt ausführlich aufgeklärt und über die notwendige Operation unterrichtet. Im Rahmen des Aufklärungsgesprächs wird über den Ablauf und mögliche Risiken des geplanten Eingriffs gesprochen. Diese Aufklärung wird schriftlich festgehalten und von Arzt und Patient unterschrieben.

Vorbereitungen

Der weitere Ablauf gestaltet sich wie folgt: Aushändigen der OP-Mappe mit allen Informationen zur OP:

  • Aufklärungsbogen in Kopie

  • Prämedikationsbogen des Anästhesisten zum Ausfüllen zu Hause

  • Informationen zum Verhalten vor der OP und Checkliste zum Verhalten nach der OP incl. einer Notfallnummer für die erste Nacht nach der OP

  • Überweisungen für den Hausarzt zur Voruntersuchung und für den Anästhesisten zur Durchführung Narkose

  • Vereinbarung der postoperativen Kontrolltermine in der Praxis (1. Tag, 4. Tag und 8. Tag nach der OP zur Entfernung der Wundfäden)

  • Voruntersuchung beim Hausarzt zur Bestätigung der Narkosefähigkeit (Laborentnahme und EKG, ggf. weiterführende Untersuchungen)

  • Telefonische Kontaktaufnahme des Patienten mit dem OP-Zentrum zur Vereinbarung eines Prämedikationstermins (Vorgespräch mit dem Anästhesisten). Hier wird auch die Uhrzeit der OP festgelegt

Vor dem Eingriff

Wenige Tage vor dem Eingriff erfolgt üblicherweise eine Voruntersuchung durch die Narkoseärzte im OP-Zentrum in Emmendingen. Im Rahmen des Vorgesprächs kann nochmals die Belastbarkeit für den geplanten Eingriff in Kombinationsnarkose sichergestellt werden. Zudem findet sich ein möglicherweise ortsunkundiger Patient dann am OP-Tag besser zurecht.

Der OP-Tag

Am OP-Tag trifft der Patient zur vereinbarten Zeit im OP-Zentrum ein. Der Aufenthalt bis zur Entlassung nach Hause dauert insgesamt ca. 3-4 Stunden. Nach Sicherstellung der zu operierenden Seite, erfolgt die "Prämedikation". Je nach gegebenen individuellen Voraussetzungen wird noch im Narkoseeinleitungsraum die Körperbehaarung im OP-Gebiet durch Rasur entfernt. Nun legt der Anästhesist unter sonografischer Kontrolle eine sogenannte Plexusblockade an, um die Schulter auch nach Beendigung des Eingriffs noch viele Stunden schmerzfrei zu halten. Dann wird der Patient in den OP-Saal gebracht und die Narkose wird eingeleitet. Nun wird die Schulter desinfiziert, der Patient gelagert und mit sterilen Tüchern abgedeckt. Unter sterilen Bedingungen erfolgt die OP in halbsitzender Lagerung (Beachchair-Lagerung). Die wichtigsten Befunde werden in Form digitaler Bilder dokumentiert. Sofern dies vom Patienten gewünscht wird, kann abschließend ein "Gelenkflüssigkeitsersatz" durch Einbringen eines Hyaluronpräparats erfolgen. Anschließend wird ein Verband aufgebracht und die vorbereitete Armbandage angelegt. Nun kommt der Patient in den Aufwachraum. Wenn der Kreislauf stabil ist, der Patient sich von der Narkose erholt hat und das weitere Verhalten zu Hause erläutert wurde, kann der Patient entlassen werden. Er ist mit Schmerzmitteln (z.B. Ibuprofen und Valoron), der OP-Mappe inkl. Notfalltelefonnummer und einer Checkliste "Verhalten nach der OP" sowie einem Brief an den Hausarzt mit den nötigen Informationen über die durchgeführte OP versorgt.

Nach der OP

Am ersten Tag nach der OP wird im Schulterzentrum in der Schwarzwaldstraße ein Verbandswechsel vorgenommen. Die Befunde werden erläutert und das weitere Vorgehen besprochen. Es werden Informationsblätter mit gereicht, aus denen für Patienten und Physiotherapeuten jeder Schritt der Nachbehandlung ersichtlich ist. Zudem erfolgt die Ausstattung mit KG-Rezepten, einer Krankmeldung und einem Antrag auf ambulante Rehabilitation. Bei Bedarf werden weitere Schmerzmittel rezeptiert. Sofern dies durch die Kasse unterstützt wird, bekommt der Patient durch einen deutschlandweiten Verleihservice eine CPM-Motorbewegungsschiene nach Hause geliefert. Nach einer detaillierten Einweisung in die Bedienung des Geräts kann der Patient dieses für 4 Wochen zu täglichen Übungseinheiten verwenden.

Kontrolltermine

Beim 2. Termin erfolgt ein Verbandswechsel, dieser kann auch durch den Hausarzt vorgenommen werden.

Am 8. Tag nach der OP werden in der Praxis (oder durch den Hausarzt) die Hautfäden im Bereich der Arthroskopiezugänge entfernt. Nun folgt eine Heilungsphase von mehreren Wochen, in denen der Patient KG durchführt, 3 x täglich die bereitgestellte CPM-Motorschiene benutzt und im Rahmen der Nachbehandlungsempfehlung zunehmende Aktivität entfaltet.

5 Wochen nach dem Eingriff erfolgt eine erneute Verlaufskontrolle in der Praxis in der Schwarzwaldstrasse. Im Rahmen der Untersuchung wird der zeitgerechte Heilungsverlauf dokumentiert (klinische Untersuchung, Ultraschall, ggf. Röntgendiagnostik). Nun wird das weitere Vorgehen abgestimmt (zunehmende Mobilisation/ Belastungsaufbau, ambulante oder stationäre Rehmaßnahme, Wiedereintritt der Arbeitsfähigkeit, Terminvereinbarung für etwaige weitere Kontrolluntersuchungen).