Schulterspezialist Dr. Hubertus Hirt.
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Standort Waldkirch | Schulterzentrum Freiburg

Organisatorisches zu stationären Schulter-Eingriffen durch Dr. Hubertus Hirt im Bruder-Klaus-Krankenhaus in Waldkirch

Beim Vorliegen gravierender Krankheitsbilder oder Schädigungen des Schultergelenks wird nach Prüfung aller Befunde in der Sprechstunde die Indikation zur stationären Schulter-Operation gestellt. Je nach zeitlicher Konstellation kann bereits an diesem Tag oder anlässlich eines weiteren Termins das sogenannte OP-Vorgespräch erfolgen. Der Patient wird durch Dr. Hirt ausführlich aufgeklärt und über die notwendige Operation unterrichtet. Im Rahmen des Aufklärungsgesprächs wird über den Ablauf und mögliche Risiken des geplanten Eingriffs gesprochen. Diese Aufklärung wird schriftlich festgehalten und von Arzt und Patient unterschrieben.

Vorbereitungen

Der weitere Ablauf gestaltet sich wie folgt: Aushändigen der OP-Mappe mit allen Informationen zur OP:

  • Aufklärungsbogen in Kopie

  • Checkliste zum Ablauf rund um den geplanten Eingriff

  • Überweisung und stationäre Einweisung für das Bruder-Klaus-Krankenhaus

  • Vereinbarung der postoperativen Kontrolltermine in der Praxis (Entlassungstag und 8. Tag nach der OP zur Entfernung der Wundfäden)

  • Voruntersuchung beim Hausarzt zur Bestätigung der Narkosefähigkeit (wenn möglich Laborentnahme und EKG, ggf. weiterführende Untersuchungen durch Fachärzte)

  • Für den Fall einer geplanten stationären Aufnahme am Wochenende oder am Morgen des OP-Tages ist eine telefonische Kontaktaufnahme des Patienten mit der Klinik erforderlich zur Vereinbarung eines Prämedikationstermins (Vorgespräch mit dem Anästhesisten etwa 1 Woche vor der OP), sofern keine schriftliche Einladung durch die Klinik zugesandt wird.

Vor dem Eingriff

Der Patient trifft am OP-Tag zur vereinbarten Zeit im Bruder-Klaus-Krankenhaus Waldkirch ein.

Nach Sicherstellung der zu operierenden Seite, erfolgt die "Prämedikation" (Verabreichung der vorbereitenden Medikamente). Je nach gegebenen individuellen Voraussetzungen wird noch im Patientenzimmer die Körperbehaarung im OP-Gebiet durch Rasur entfernt. Dann wird der Patient in den OP-Bereich gebracht und "eingeschleust". Im Narkoseeinleitungsraum legt der Anästhesist eine sogenannte Plexusblockade an, um die Schulter auch nach Beendigung des Eingriffs noch viele Stunden schmerzfrei zu halten. Dann wird der Patient in den OP-Saal gebracht und die Narkose wird eingeleitet. Nun wird die Schulter desinfiziert, der Patient gelagert und mit sterilen Tüchern abgedeckt. Unter sterilen Bedingungen erfolgt nun die endoskopische (minimal-invasive) Schulter-OP in halbsitzender Lagerung (Beachchair-Lagerung). Die wichtigsten Befunde werden in Form digitaler Bilder dokumentiert. Sofern dies vom Patienten gewünscht wird, kann abschließend ein Gelenkflüssigkeitsersatz durch Einbringen eines Hyaluronpräparats erfolgen. Anschließend wird ein Verband aufgebracht und die vorbereitete Armbandage angelegt. Nun kommt der Patient in den Aufwachraum. Wenn der Kreislauf stabil ist, der Patient sich von der Narkose erholt hat und das weitere Verhalten zu Hause erläutert wurde, kann der Patient in sein Klinikzimmer verlegt werden. Bereits am Tag nach der OP erfolgt eine erste physiotherapeutische Behandlung und die Schulter wird schonend mit einer Motorbewegungsschiene mobilisiert.

Nach der OP

Am Entlassungstag (üblicherweise 2. Tag nach der OP) wird nach Verlassen der Klinik im Schulterzentrum in der Schwarzwaldstraße ein Verbandswechsel vorgenommen. Die Befunde werden erläutert und das weitere Vorgehen besprochen. Es werden Informationsblätter mit gereicht, aus denen für Patienten und Physiotherapeuten jeder Schritt der Nachbehandlung ersichtlich ist. Zudem erfolgt die Ausstattung mit KG-Rezepten, einer Krankmeldung und einem Antrag auf ambulante Rehabilitation. Bei Bedarf werden weitere Schmerzmittel rezeptiert. Sofern dies durch die Kasse unterstützt wird, bekommt der Patient durch einen deutschlandweiten Leihservice eine CPM-Motorbewegungsschiene nach Hause geliefert. Nach einer detaillierten Einweisung in die Bedienung des Geräts kann der Patient dieses für 4 Wochen zu täglichen Übungseinheiten verwenden.

Kontrolltermine

Beim 2. Termin in der Praxis erfolgt ein Verbandswechsel, dieser kann auch durch den Hausarzt vorgenommen werden.

Am 8. Tag nach der OP werden in der Praxis (oder durch den Hausarzt) die Hautfäden im Bereich der Arthroskopiezugänge entfernt. Nun folgt eine Heilungsphase von mehreren Wochen, in denen der Patient KG durchführt, 3 x täglich die bereitgestellte CPM-Motorschiene benutzt und im Rahmen der Nachbehandlungsempfehlung zunehmende Aktivität entfaltet.

5 Wochen nach dem Eingriff erfolgt eine erneute Verlaufskontrolle in der Praxis in der Schwarzwaldstrasse. Im Rahmen der Untersuchung wird der zeitgerechte Heilungsverlauf dokumentiert (klinische Untersuchung, Ultraschall, ggf. Röntgendiagnostik). Nun wird das weitere Vorgehen abgestimmt (zunehmende Mobilisation/ Belastungsaufbau, ambulante oder stationäre Rehmaßnahme, Wiedereintritt der Arbeitsfähigkeit, Terminvereinbarung für etwaige weitere Kontrolluntersuchungen).